DIE ANTRITTSREDE VON FRAU ELISABETH NEULINGER IM RAHMEN DER BEZIRKSKONFERENZ am 22.03.2018.

 Liebe Freundinnen, liebe Freunde!

Danke für das in mich gesetzte Vertrauen. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und will mit Einsatz und Engagement ans Werk gehen. Ich weiß aber auch, dass einer/eine

allein das nicht bewerkstelligen kann. Es braucht jeden Einzelnen von euch. Der Bezirk lebt von und mit den Ortsgruppen. Eure tägliche Arbeit vor Ort für unsere Mitglieder ist das Wichtigste und Wertvollste. Mit gegenseitiger Unterstützung wird es uns gelingen, das von Erich und seinem Team Aufgebaute auch gut weiterzuentwickeln.

Ich hab ja großes Glück und danke auch dem Vorstand und allen, die mir treu geblieben sind. Gerhard Öller, mein Stellvertreter, Willi Schatz unser

Kassier, Fritz Hirsch Kontroller und vor allem auch Monika Czejka, die mir von Beginn an beratend und unterstützend zur Seite gestanden ist.

Dank auch an unseren Sportreferenten Leo Wiesinger und seinen Stellvertreter Franz Vogel, die mir schon zugesichert haben, dass sie weitgehend die sportlichen Aktivitäten des Bezirkes übernehmen werden. Ich sag zwar nicht so wie unser Pammer Josef – „Sport ist Mord“, aber der einzige Sport, den ich neben meiner vielen Arbeit betreibe, ist das Wandern. Und da möchte ich, soweit es geht, immer dabei sein.

Neu eingestiegen mit mir ist Margareta Huss. Danke liebe Greti, dass du dich für die Aufgabe der Schriftführung zur Verfügung gestellt hast.

Großer Dank meinerseits geht auch an Erich und Heinz, die mich ja im letzten Jahr bereits in meine Aufgabe eingeführt haben. 10 Jahre waren die

beiden für den Bezirk mit großem Einsatz tätig. Für die Ehrung der beiden gibt es ja noch einen eigenen TO-Punkt. Ich möchte die Worte von Julie Schlosser (Lehrerin an einer höheren Töchterschule in Thüringen) zitieren:

„Wir müssen das Loslassen lernen. Es ist die große Lektion des Lebens“.

Das wünsche ich euch beiden. Und uns wünsche ich ein gutes Miteinander, offen für Neuerungen. Die nächsten Sitzungen werden ja im VH Dornach stattfinden, das haben wir ja schon gemeinsam beschlossen. Bewährtes wollen wir beibehalten.

Unser oberstes Ziel: Die Mitglieder sollen von unseren Aktivitäten profitieren! Dabei sollen wir uns gegenseitig- Bezirk und OG –unterstützen. Ich habe vor, dass ich mich mit allen Referentinnen im Bezirk zusammensetze, um ihre Vorstellungen für unsere gemeinsame zukünftige

Arbeit kennen zu lernen. Im Sport gibt es ja schon sehr viele Aktivitäten, auch die Homepage funktioniert dank Christa Pichler sehr gut. Bei Soziales, Bildung, Kultur, Frauen und Konsumentenschutz werden wird nach den Gesprächen sehen, ob wir auch dort auf Bezirksebene zusätzlich etwas bewegen können.

Wir sind ja lt. Statut ein Verein, und dieser Verein bekennt sich zu den Grundsätzen der Sozialdemokratischen Partei Österreichs. Ich weiß zwar nicht, wer von euch – und ich sage bewusst - unserer Partei angehört. Ich jedenfalls schon und das freiwillig – seit 1982. Das heißt nicht, dass ich immer mit allem, was dort gesagt, getan und umgesetzt wurde, einverstanden war und bin, aber ich hab auch keine andere Gruppierung gefunden, die meiner Ideologie näher wäre, als die der Sozialdemokraten.

Mein Credo ist „Dabeisein, Mitreden und Mitgestalten können“. Nicht nur in der Politik, auch in der Gewerkschaft und in der Kirche. Ich war auch mal

Vorsitzende des KBW. Übrigens so viel zur Frage, ob sich SPÖ und Kirche

vertragen können. Das Wort erheben, sich einmischen, sich einsetzen für jene Menschen, die wenig bis kein Gehör finden. Auch mal gegen den Strom zu schwimmen. Das hat mich in meiner jahrzehntelangen BR-Tätigkeit manchmal bis an den Abgrund  geführt. Aber - es gibt mich noch!

Ich komm zurück zum Zweck des Vereins. Da stehen viele Punkte: Sport, Sicherheit, Rechtshilfe.

An erster Stelle jedoch steht die Bekämpfung von Altersarmut und Alterseinsamkeit. Und da scheidet sich bildlich gesprochen die Spreu vom

Weizen. Auch wenn Kreisky schon gesagt hat, dass sich niemand gerne was wegnehmen lässt, und nur wenige freiwillig was hergeben, wie wir wissen, ist es doch in erster Linie die Sozialdemokratie, die immer wieder darauf drängt, dass auch Vermögende ihren Anteil leisten müssen.

Zur Alterseinsamkeit: In Großbritannien wurde ja jüngst ein eigenes Ministerium für Einsamkeit gegründet. Das stimmt sicher nicht nur mich sehr traurig. Die zunehmenden Single-Haushalte, die – aus meiner Sicht erforderliche - Berufstätigkeit der Frauen - bringen es mit sich, dass vor allem ältere Frauen sich mit dem „Alleinsein“ auseinandersetzen müssen. Und da können wir als PV vieles dazu beitragen, dass gerade die „Alterseinsamkeit“ gemildert wird.

Es gäbe ja noch Vieles zu beleuchten und zu diskutieren, aber wir haben ja am 12. Juni unsere nächste Bezirksausschusssitzung. Dort werden wir weiter beraten und diskutieren. Ich freue mich auf jede Anregung, jeden Beitrag von euch nach dem Motto:

Ich sag euch: Tanzt, tanzt – vor allem: Aus der Reihe!

Elisabeth Neulinger

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