Ausweitung der Pflegefreistellung muss kommen.

 

 

Pittermann: Ausweitung der Pflegefreistellung muss kommen – ad. ÖVP: Bitte an den Verhandlungstisch!

 


Pflegebedürftigkeit ist nicht planbar – Pflegende Angehörige in schweren Zeiten unterstützen!

 

Der Pensionistenverband Österreichs begrüßt und unterstützt den Vorstoß von Sozialminister Alois Stöger, die Pflegefreistellung für Personen, die ihre Eltern pflegen, nicht mehr vom gemeinsamen Wohnsitz abhängig zu machen. "Dass mehrere Generationen in einem gemeinsamen Haushalt leben, wird immer seltener! Das aktuelle Gesetz ist daher völlig veraltet, unfair und stellt Menschen, deren Eltern plötzlich pflegebedürftig werden, in dieser ohnehin schwierigen Situation vor zusätzliche Hürden. Hier bedarf es einer raschen Änderung! Ich bitte die ÖVP an den Verhandlungstisch, um schnellstmöglich zu einer Einigung im Sinne der Familien zu kommen. Warum die Freistellung bei einem gemeinsamen Haushalt möglich ist, sonst aber nicht, ist unlogisch und menschlich nicht nachvollziehbar", so  Dr. Elisabeth Pittermann, Gesundheitsexpertin des Pensionistenverbandes Österreichs. ****

 

"Pflegebedürftigkeit ist nicht planbar, kann nicht immer vorausgesehen werden! Ein plötzlicher Schicksalsschlag wie z.B. eine Erkrankung oder ein Unfall und von einem Tag auf den anderen ist ein Mensch auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Dass das Recht auf Pflegefreistellung für die Pflege eines Elternteils dann vom gemeinsamen Haushalt abhängig ist, ist realitätsfern und entbehrt jeglicher sinnvollen Rechtfertigung", kritisiert Dr. Pittermann und stellt klar: "Der Pensionistenverband Österreichs fordert ein generelles gesetzliches Recht auf Pflegefreistellung – und zwar unabhängig vom gemeinsamen Haushalt! Ich bin optimistisch, dass die Koalitionspartner, die um die Problematik Bescheid wissen, eine optimale Lösung für die Betroffenen finden werden!"

 

 

 

Weitere Forderungen des Pensionistenverbandes für pflegende Angehörige

 

"Die Menschen in Österreich werden immer älter. Dadurch steigt auch der Bedarf an Pflege. Laut aktuellen Schätzungen wird sich die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Österreich bis 2050 auf 900.000 verdoppeln. Derzeit werden rund 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause durch ihre Angehörigen versorgt und betreut. Wir müssen daher alles daran setzen, diese ‚Helden des Alltags', die sich so aufopfernd um ihre Familienangehörigen kümmern, bestmöglich  zu unterstützen", so Dr. Pittermann. Der Pensionistenverband fordert daher noch weitere Verbesserungen für pflegende Angehörige durch:

 

  • Rechtsanspruch auf Pflegekarenz und Pflegeteilzeit
  • Aus- und Weiterbildungsangebote
  • psychologische Beratung und Betreuung
  • Förderung und Qualifizierung ehrenamtlicher HelferInnen
  • verstärkten, flächendeckenden Ausbau von "Betreutem Wohnen", der stationären und mobilen Dienste, der Tagesbetreuungseinrichtungen, der Nacht- und Wochenendpflegeangebote

 

 

 


 

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