Linz - Berlin - Norwegen -Linz. Mein Sommerabenteuer von Gabi Kogeler.

 

Es war nach 8 Jahren wieder einmal ein schöner Urlaub mit meiner besten Freundin.

 

Schon lange vorher buchten wir eine Kreuzfahrt nach Norden, ins Land der Fjorde. Da die Anreise auf der Strecke lag, machten wir einen Abstecher nach Berlin, wo wir im dortigen Gästehaus der Polizei Berlin – unbedingt die Homepage ansehen!www.jutta-seelig.de - eine sehr günstige Unterkunft bekamen. Das Haus roch noch von den Bewohnern der ersten Stunde im Jahr 1923, ringsum waren die Bäume des Waldes direkt vor den Fenstern himmelhoch gewachsen und auch tagsüber herrschte im Hause Dämmerung. Agathe Christie lässt grüßen, aber: Es fehlte uns an nichts, die Zimmer waren sauber, meist bewohnten wir das Gebäude alleine.

 

Nach drei tollen Tagen Berlin mit vielen Besichtigungen per Bus, U-Bahn, S-Bahn, Rischkas und per Pedes fuhren wir weiter nach Warnemünde, wo unser Schiff, die MSC Poesia uns schon erwartete. Der Parkwächter unseres Autos (www.schiffsparken.de) brachte uns mitsamt dem Gepäck zum Hafen und in einer Menschenschlange von ca. 1.500 Urlaubshungrigen checkten wir ein und machten es uns in einer tollen Balkonkabine gemütlich.

 

Unsere Reiseroute ging zuerst nach Bergen > Flam > Hellesylt > Geiranger. Wir machten zwei Tagesausflüge mit, einmal ging's von Bergen ins Land hinein zum Hardangerfjord und vielen Wasserfällen, von Flam fuhren wir durch den längsten Tunnel Europas hinauf zu den Schneebergen mit ihren Eisseen. Unsere kundigen jungen ReiseleiterInnen erzählten von Trollen und dem bescheidenen Volk, das sich nicht auswählen kann, wo es Arbeit bekommt und es unmöglich erscheint, zu pendeln. Da heißt es zuhause bleiben oder wegziehen.

 

Unser Reiseziel war der Geiranger Fjord, der 2005 zum UNESCO Welterbe wurde.

 

Wer mit einem Riesenschiff mit ca.e 3000 Menschen an Bord die engen Passagen der Fjorde entlanggleitet, tausend Meter hohe Steinfelsen und daraus herabbrausende Wasserfälle links und rechts in fast greifbarer Nähe das Sprühen der Wassermassen spürt, verbeugt sich vor der elementaren Schönheit und Kraft der Natur. Mit den Klängen der Schiffsmusik aus dem Lautsprecher „Conquest of paradise“ v. Vangelis kamen mir tatsächlich die Tränen vor Freude und Rührung.

 

Jetzt weiß ich, wie die Wikinger damals gelebt haben und jetzt weiß ich, in welch einer herrlich müßigen und reichhaltigen Zeit in unserer Welt ich leben darf! Wunschlos glücklich genossen wir noch die Rückreise, sonnten uns an Deck, gönnten uns Cocktails, zu jeder Zeit gab es in ewiglangen Büfetts alles was das Herz begehrt (nicht immer, was der Magen verträgt), jeden Abend ein 5-gängiges Menü mit freundlichster Bedienung und jugendlicher Tischgesellschaft (2 Freundinnen aus München und Winterthur) den herrlichen „Sonnenuntergängen“ um 24 Uhr – die wir trotz großspuriger Ankündigung nur einmal nicht verschliefen – der Tag brach bereits um 3 Uhr an, was wir auch nur beim Klo gehen verschlafen registrierten (das Alter eben).

 

Kopenhagen erfreute uns beim Landgang mit einer Rechnung von 22,--Euro für 1 Cola und 1 Gespritzen Weißwein, die Mode-Geschäfte in den Fußgängerzonen ließen unsere Preise bei Boss und Penz wie Schnäppchenpreise aussehen und allmählich freuten wir uns wieder: Auf ZUHAUSE.

 

Nach ca. 950km und einem kurzen Zwischenstopp bei Freunden in Regensburg landeten wir wohlbehalten und gesund wieder daheim.

 

Schön war's! Hermann und die Familie freuten sich, und ich fühlte mich erholt und reich an Wissen um unser schönes Europa, und ich war und bin zufrieden wie noch nie!

 

Ach ja, und mein nächstes Ziel ist Cornwall, wo ich Frau Rosamund Pilcher besuchen werde, aber das dauert noch und wird wieder eine ganz andere Geschichte ;-)

Eure Gabi Kogler

 

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Kommentare: 1 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    wiesinger brigitte (Dienstag, 22 Juli 2014 16:41)

    habe Bericht mit großer Begeisterung gelesen, waren auch in Südnorwegen mit Fa. Pernsteiner unterwegs natürlich nicht so viel gesehen aber trotztem viel erlebt.

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